Container Terminal Dortmund ist neuer Partner im Containernetzwerk "European Gateway Services"
08.02.2012
Die Container Terminal Dortmund GmbH (CTD), ist das neunte "extended gate" im euro-päischen Containernetzwerk von Europe Container Terminals B.V. (ECT), das unter dem Namen "European Gateway Services" im Markt angeboten wird.
In diesem Netzwerk können Container, nach der Entladung aus dem Seeschiff, mit einem täglichen Bahnshuttle direkt, schnell, wirtschaftlich und nachhaltig zum CTD (und vice versa) transportiert werden. Zu den zukünftigen Möglichkeiten zählen "papierlose" Con-tainertransporte mit vereinfachter Zollabwicklung.
Hier bietet sich für den Dortmunder Hafen und CTD die gemeinsame Chance, ein Brückenkopf des größten Containerhafens und Partner eines der leistungsstärksten Terminals in Europa zu werden.
"Mit einer Fläche von ca. 90.000 m², einer Depotstellfläche von 6.000 TEU, drei Contai-nerkränen und einer Gleislänge von 1.800 m (Einzelheiten siehe Anlagen) sind wir bestens für die neuen Aufgaben gerüstet:" so Torsten Schütte (GF CTD).
Manfred Kossack (Vorstand Dortmunder Hafen AG) bestätigt:" Jetzt zeigt sich, dass das umsichtig aufgebaute Leistungsportfolio des Dortmunder Hafens internationalen Ansprü-chen genügt und sich der Hafen mit seinem Containerterminal als wichtiger Partner der europäischen Seehäfen etabliert hat."
Mit einer breiten Produktpalette, flexiblen Transportkonzepten sowie der Bereitschaft, gemeinsam mit Kunden auch ungewöhnliche Wege zu beschreiten, hat CTD Erfolg im Markt. Das zeigt sich deutlich in den Umschlagzahlen für 2011 (175.004 Ladeeinheiten + 3,8 %).
Der Kooperationsvertrag, der heute gezeichnet wird, ist eine Entscheidung fĂĽr die Zukunft des logistischen Knotenpunktes Dortmunder Hafen.
Wachsendes Netzwerk
Mit European Gateway Services entwickelt ECT und seine Partner effiziente, zuverlässige und nachhaltige Bahn- und Binnenschiffsverbindungen zwischen dem Hafen Rotterdam und einem ständig wachsenden Netzwerk von Binnenterminals im Europäischen Hinterland. Diese Terminals sind ebenfalls miteinander vernetzt und bieten dadurch wei-tere Verbindungen innerhalb Europas an. Im European Gateway Services Network ist das Container Terminal Dortmund (CTD) das dritte extended Gate in Deutschland. Die beiden anderen sind DeCeTe, Duisburg und Neuss Trimodal Terminal.
Ăśber ECT
Europe Container Terminals (ECT) in Rotterdam ist Europas führender und fortschritt-lichster Containerterminal-Betreiber. Im Hafen von Rotterdam wickelt ECT den weitaus größten Teil aller Container ab. So hat ECT in 2010 in Rotterdam gut sieben Millionen TEU umgeschlagen. ECT betreibt in Rotterdam auf der Maasvlakte das ECT Delta Ter-minal und das Euromax Terminal Rotterdam sowie das ECT City Terminal im Waal-/Eemhavengebiet.
Unter dem Namen European Gateway Services bietet ECT seinen Kunden ein solides Netz aus aktuell neun Inlandterminals, das als Extended Gate® für die Rotterdamer See-terminals von ECT fungiert. Zwischen diesen Inlandterminals und Rotterdam besteht hochfrequenter und nachhaltiger Schienen- und Binnenschiffsverkehr. Diese effizienten Verbindungen sollen um weitere Services ergänzt werden, hauptsächlich in der Zollabfertigung.
ECT gehört zur Hutchison Port Holdings (HPH) Group. HPH, ein Tochterunternehmen des multinationalen Konzerns Hutchison Whampoa Limited (HWL) in Hong Kong, ist der weltweit größte Hafeninvestor, Hafenentwickler und Hafenbetreiber. Der Konzern hat Interessen in 26 Ländern in Asien, im Mittleren Osten, Afrika, Europa und Amerika. HPH ist zurzeit in insgesamt 52 Häfen aktiv. HPH hat seine Tätigkeiten im Bereich Logistik und Transport sowie in der Hotelbranche in der ganzen Welt kräftig ausgedehnt. Die Aktivitäten beziehen sich unter anderem auf Kreuzschifffahrtsterminals, Flughäfen und Hotels, Distributionszentren, Bahnservices und Schiffsreparaturwerften.