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Die Umschlagzahlen des Dortmunder Hafens für das 1. Halbjahr 2009 liegen vor.

27.08.2009

Containerumschlag zeigt sich krisenresistent, Mineralölumschlag mit positiver Entwicklung. Deutliche Umschlageinbußen bei Altmetall sowie Eisen und Stahl, leichte Erholung im Bereich der Baustoffe.

Im gesamten ersten Halbjahr 2009 verzeichnet die Dortmunder Hafen AG einen Umschlagrückgang um 394.900 Tonnen im Vergleich zum Vorjahr. Der Umschlag ging von 1.544.400 Tonnen auf 1.149.500 Tonnen bzw. um 25,6% zurück.

>>Das Ergebnis der ersten 6 Monate ist keinesfalls zufriedenstellend, zeigt aber eine leichte Verbesserung gegenüber dem ersten Quartal, in dem noch ein Rückgang des Güterumschlages um 30% zu verzeichnen war.<<, so Manfred Kossack, Vorstand der Dortmunder Hafen AG.

 

Container Terminal krisenresistent

Den ersten Rang der Warengruppen nehmen nach wie vor die Container mit 355.100 Tonnen ein.

>>Dies bedeutet zwar einen Rückgang um 39.100 Tonnen gegenüber dem Vorjahr, aber Vorsicht! Für das Ergebnis des Container Terminal Dortmund ist nicht die Tonnage relevant, sondern die Anzahl von Containern und Wechselbrücken (so genannten Ladeeinheiten). Und hier verzeichnen wir einen Zuwachs von 921 Einheiten, immerhin ein Plus von 1,4%.<<, erläutert Kossack die Situation des Container Terminals, übrigens eine Beteiligungsgesellschaft der Dortmunder Hafen AG.

Diese Entwicklung ist besonders erwähnenswert, da andere Terminals deutliche Rückgänge verkraften müssen.

>>Die Tatsache, dass das Container Terminal Dortmund seine Umschlagtätigkeit sogar leicht steigern konnte, liegt an seiner besonderen Kundenstruktur, die vor allem aus dem Bereich der Konsumgüter kommt. Auch der im Zuge der Kooperation der Häfen Duisburg und Dortmund Anfang März 2009 aufgenommene neue Bahnshuttle zwischen Duisburg, dem Chemiepark Marl und dem Dortmunder Hafen trägt erste Früchte. Jeden Monat werden durchschnittlich 440 Container zusätzlich durch diese neue Zugverbindung umgeschlagen.<<, so der Hafenchef weiter.

 
Positive Entwicklung des Mineralölumschlages

Mit 289.200 Tonnen liegt der Mineralölumschlag auf Rang 2 der Statistik. Hier ergibt sich für das erste Halbjahr 2009, im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres eine Steigerung um 15.600 Tonnen bzw. um 5,7%.

Der stark gesunkene Ölpreis sorgt hier für eine Belebung.

 

Deutliche Umschlageinbußen der Gütergruppen Altmetall sowie Eisen und Stahl.

 >>Leider müssen wir die Entwicklung in diesen Gütergruppen sorgenvoller betrachten, denn hier zeigt sich zumindest momentan keine Belebung<<, kommentiert Kossack die Ergebnisse.

Die Umschläge der Gütergruppen Altmetall sowie Eisen und Stahl liegen noch immer deutlich hinter den Ergebnissen des Vorjahres zurück:

-       Altmetall: 106.700 Tonnen gegenüber 159.000 Tonnen, was einem Rückgang um 32,9% entspricht.

-       Eisen und Stahl: 85.300 Tonnen gegenüber 182.200 Tonnen bzw. minus 53,2%.

 

Leichte Entspannung in der Gütergruppe Baustoffe.

Trotz eines mit 27,9% im Vergleich zum Vorjahr noch immer sehr hohen Rückganges ist in dieser Gütergruppe leichte Entspannung festzustellen. Nach dem ersten Quartal betrug der Rückgang noch 56,7%.

Nach wie vor auf lediglich 30% des Vorjahresniveaus findet sich die Importkohle, hier ist derzeit keine Veränderung festzustellen.

 

>>Der Dortmunder Hafen befindet sich ebenso wie die meisten anderen Binnenhäfen noch immer in einer rezessiven Phase. Besserung zeichnet sich bei einigen Gütergruppen ab. Das Container Terminal Dortmund arbeitet trotz der schwierigen Zeiten sehr erfolgreich und sogar leicht über Vorjahresniveau.<<, fasst Kossack die Ergebnisse abschließend zusammen.

 

Kontakt:

Christian Manthey

Tel.: 02 31.98 39 – 6 82

Mobil: 01 60.93 83 91 05

Email: manthey@dortmunder-hafen.de

Internet: www.dortmunder-hafen.de

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